Ankündigung für Mai 2019

19. Lese- und Präsentationswettbewerb der DFG Bielefeld e.V.


Wichtiger Hinweis: Das Datum des Wettbewerbs muss leider verlegt werden! Genauere Infos folgen demnächst! Danke für Ihr Verständnis!


Neunzehn Jahre französisches Lesevergnügen! Zu dem schon traditionellen Vorlese- und Präsentationswettbewerb in französischer Sprache möchten wir Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler hiermit herzlich einladen.

Die Schülerinnen und Schüler des Vorlesewettbewerbs lesen Ausschnitte ihrer Lieblingslektüre vor, die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe entführen nach Belgien und präsentieren sich und Ausflüge in das Land mit einem Power-Point-gestützten Vortrag.

Die genauen Bedingungen sowie die Meldeunterlagen finden weiter unten.

Schicken Sie mir bitte die Meldebögen (die Betreuer und deren Mailadresse nicht vergessen!) bis zum 01. Mai 2019 unter folgender E-Mailadresse maria-luise.matzke@ceciliengymnasium.de
Kennwort: Vorlesewettbewerb der DFG.
Sie können auch ein Fax an das Schulbüro des Ceciliengymnasiums schicken.

Der Vorlesewettbewerb findet statt

im Ceciliengymnasium
Niedermühlenkamp 5
33604 Bielefeld.




Die Ausschreibung für den Wettbewerb finden Sie auch hier:

Anschreiben Vorlesewettbewerb
Ausschreibung Vorlesewettbewerb
Meldeformular Gesamt- und Realschulen
Meldeformular Gymnasium
Ausschreibung Präsentationswettbewerb
Meldeformular Präsentationswettbewerb


Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass weder die Deutsch-Französische Gesellschaft noch die Schule noch ich eine Aufsichtspflicht oder Haftung im Schadensfall für die Teilnehmer übernehmen. Deshalb möchte ich Sie bitten, dass eine Aufsichtsperson die Gruppen begleitet.

Mit freundlichen Grüßen

i. A. Marie-Lu Matzke


März 2019

NRW-Regionaltagung der deutsch-französischen Gesellschaften


In dem großzügigen Historischen Saal der Volkshochschule Bielefeld (VHS), einst Ravensberger Spinnerei, fand am Samstag, dem 16.03.2019, die Regionaltagung der Deutsch-Französischen Gesellschaften Nordrhein-Westfalens mit insgesamt 55 Teilnehmern aus 14 Städten statt. Das Treffen, das in diesem Jahr von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bielefeld e.V. (DFG BI) in Kooperation mit der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG) ausgerichtet wurde, stand unter dem Motto „Deutsch-Französische Gesellschaften im Dialog - Chancen und Herausforderungen im Jahr 2019“.

Nach der Begrüßung durch die Gastgeber, Dr. Klaus Netzer und Anna-Susan Franke aus dem Vorstand der DFG BI, und den Grußworten von der 1. Bürgermeisterin der Stadt Bielefeld, Karin Schrader, sowie von dem Vize-Präsidenten der VDFG, Jochen Hake, ging es im ersten Panel um das „Franco-allemand“ in Nordrhein-Westfalen: Die französische Generalkonsulin und Leiterin des Institut français de Rhénanie du Nord/Westphalie, Frau Dr. Olivia Berkeley-Christmann, berichtete über ihre Ämter und Aufgaben in Düsseldorf. Anschließend referierte Herr Dr. Dominik Fanatico, Leiter des Büros des deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland, über die neuen Ziele und Formen der Zusammenarbeit, die mit dem Aachener Vertrag auf das Programm gerufen wurden, und trat aktiv mit den Kongressteilnehmern in den Austausch.

Im zweiten Panel wurden die neuen Aufgaben, Herausforderungen und Ziele der Deutsch-Französischen Gesellschafen im Jahr 2019 thematisiert. Barbara Kubis-Martin, Präsidentin der FAFA (französischer Dachverband) und Jean-André Vandelannoote, Leiter der FAFA-Zentrale des Deutsch-Französischen Jugendwerks, gaben Auskunft über die Aktivitäten der Regionalunion „Hauts de France pour l’Europe“. Vize-Präsident Jochen Hake lieferte zunächst einen Überblick über die letzten Termine und das zukünftige Engagement der VDFG und diskutierte anschließend angeregt mit dem Publikum. Felix Lennart Hake, Lisa Möller, Madita Bickhove, Johanna Köbbing und Luise Böttcher vom Deutsch-Französischen Jugendausschuss übermittelten per Videobotschaft ihre neuesten Projekte. Im Anschluss fand ein reger Austausch im Plenum statt, bevor der hauseigene Caterer der VHS für den kulinarischen Genuss zu Mittag sorgte.

Im letzten Panel wurde der Akzent schließlich auf die bevorstehende Europa-Wahl im Mai 2019 gesetzt: Jochen Hake informierte über die Europa-Kampagne der VDFG, „WIR SIND EUROPA“. Iana Roitman aus dem Vorstand der Jungen Europäischen Föderalisten Bielefeld-Gütersloh, Europa Union NRW, und Margarete Lünstroth vom Netzwerk Europa in Bielefeld, berichteten jeweils über die letzten lokalen Initiativen und beantwortete Fragen aus dem interessierten Publikum. Abschließend wurde beim Networking in lockerer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen der Frage nachgegangen, was die DFGen für Europa leisten können, bevor die Tagung mit dem Freizeitprogramm, einem Spaziergang durch die Geschichte Bielefelds, d.h. einer Führung durch das Historische Museum, ihren Ausklang fand.

Nach dieser erfolgreichen Tagung freut sich die DFG BI, eine der ältesten DFGen in Deutschland, bereits auf das nächste größere Ereignis: ihre Jubiläumsfeier zum 70jährigen Bestehen im kommenden Jahr!


(Foto: Marie-Lu Matzke)

Von links nach rechts: Anna-Susan Franke und Dr. Klaus Netzer (Vorstand DFG BI), Barbara Kubis-Martin (Präsidentin FAFA), Dr. Dominik Fanatico (Leiter des Büros des Kulturbevollmächtigten), Dr. Olivia Berkeley-Christmann (Generalkonsulin), Jochen Hake (Vize-Präsident VDFG) und Dr. Beate Gödde-Baumanns (Ehrenpräsidentin VDFG).

Zum Programm der NRW-Tagung
Zum Protokoll der NRW-Tagung


Januar 2019

Europa vor den Wahlen: Ein Experte wirft einen Blick auf Frankreich und Deutschland


Die Deutsch-Französische Gesellschaft Bielefeld e.V. gab uns am 10.01.2019 um 18:00 Uhr die Gelegenheit, im Murnausaal der VHS, mit einem Experten über das Thema „Die Krisen der Europäischen Union. Deutschland und Frankreich: Motor oder Bremse?“ zu debattieren.

Professor Dr. Henri Ménudier, ein bekannter Politologe der Universität Paris III – Sorbonne Nouvelle und Fachmann in europäischen, insbesondere deutsch-französischen Fragen, ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu diesem Themenbereich. Sein Engagement bezieht sich auf die Vertiefungen der deutsch-französischen Beziehungen in der Zivilgesellschaft. So ist eines seiner großen Anliegen, Schüler, Studenten und Lehrer sowie deutsch-französische Gesellschaften und Städtepartnerschaften umfassend über die politischen und sozialen Fragen der beiden Länder und Europas zu informieren.

Zunächst gab der Referent ein umfassendes Bild der Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen und der aktuellen Situation in Europa. Der französische Professor, der perfekt Deutsch spricht, begeisterte mit seinem Vortrag die zahlreich erschienenen Zuhörer. Ohne Leinwand, ohne Beamer, mit einer ruhigen Stimme, fing er an, vorzutragen. Man konnte es spüren, er versuchte seinem Publikum mit Überzeugungskraft ein facettenreiches Bild von Europa zu vermitteln. Der freie Vortrag hatte den Charakter einer Diskussion, und Prof. Ménudier hielt ständig Kontakt zum Publikum. Dies führte dazu, dass die Zuhörer gebannt seinem Vortrag folgten.


(Foto: Marie-Lu Matzke)

Folgende Schwerpunkte wurden von Prof. Ménudier behandelt:
Europa wird von Politikern aus vielen Parteien gefährdet. Der Populismus wächst in vielen Ländern und übt einen großen Einfluss besonders auf diejenigen Teile der Bevölkerung aus, die skeptisch zum Thema Europa stehen. Die jetzigen Ereignisse in Frankreich, verursacht durch die „Gilets Jaunes“, die neue Herausforderung für den Präsidenten Macron, erschweren das Problem. Er ist überzeugter Vertreter der europäischen Werte, er verliert aber an Vertrauen bei der französischen Bevölkerung.

Der Professor erinnerte an die Zeit, in der jedes Land eine eigene Währung hatte, an die Kontrolle an den Grenzen, an die Zeit, in der es in den deutsch-französischen Beziehungen kriselte und es noch keine Fernsehsender wie ARTE gab. Er erwähnte den häufig in Frage stehenden Frieden in Europa, den Frieden, der durch die europäische Union stabil ist. Dieser Frieden könne durchaus bedroht sein, wenn die Länder der EU nicht zu Europa stünden.

Viele Fragen wurden nach dem Vortrag von Prof. Ménudier ausgiebig beantwortet. Er erklärte beispielsweise die Entstehung der Bewegung der „Gilets Jaunes“ und die Maßnahmen der Regierung. Anschließend gab es ein Gruppenfoto mit Prof. Ménudier und all denjenigen, die sich zu Europa bekennen.


(Foto: Marie-Lu Matzke)